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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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V A L S A IN T E, 403

Schichten von N. nach S. streichend. Oft ist dieserFelsen von Trümmerblocken aus Sandstein und Nagel-flue (Ur- Grauwakedie herabgestürzt und ganz den-jenigen ähnlich sind, welche bey dem Dörfchen Jours( s. Col de Balme ) streichen, bedeckt. Einer dieserBlöcke, Barme rousse genannt, der so grofs ist, dafs50 Personen unter ihm Schutz finden können, bestehtaus Quarz, Glimmer und Kalk. Gleich jenseits derHöhe des Tete noire , oder des Mäptts, trifft man Fel-sen , welche aus diesem Gemenge bestehen, und überdiese glimmerreichen Kalkstein, beyde in unregelmäfsi-gen Schichten von N. nach Si streichend, und untereinem Winkel von 50 Grad senkend. Hinab nach demTrient findet man nichts als Gneifsstücke, und längsdiesem Bache eine Menge Blöcke Nagelflue (grofskör-nige Grauwake) wieder derjenigen des Dörfchen Joursähnlich; das aus Sand und Glimmer bestehende Ze-ment ist grau, sehr hart, und die gerollten Steine sindQuarze und Gneifse. Diese merkwürdige Nagelflue-Art streicht ins Rhone Thal. (Saussure Aufdem Wege von Valorsine durch Finio und Salvent insWallis findet man Urthonschiefer, Gneifs, Grauwake mitGlimmerschiefer uhd Granit. (Escher). Man sehe St.Maurice. Auf dem Berge Oreb bcicht silberhal-tiges Iilcjerz.

Valsainte (ehedem Val de tous les Saints) tKloster in einem kleinen Thal zwischen dem Charraey-oder Bellegarde - Thal und dem Schwarz - See (I.,acdOmeine)^ am südlichen Fufs des Berra, im K. Frev*.