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wieder, lieferte eine zweyte Schlacht, erschlug 300 der-selben, und die übrigen mufsten sich auf Gnade er-geben. Unter dem Abt Thiiring von Ettinghausenwurde 1339. mit den Urnern Friede geschlossen. DieAebte setzten wahrscheinlich Vögte über Vrsärn ; dennein Brief des Kaiser Carl vom J. 1354* befiehlt, dafsNiemand als das Römische Reich die Thalleute vonUrsärn bevogten solle, und es scheint, dafs die HH.von Hospendal die Reichsvogtey erhielten. In einerUrkunde des J. 1390. wird die Wahl eines Thal-Ammanns bestimmt. Die Urner suchten im J. 1400.bey dem Abt die Erlaubnifs, mit bewaffneter Mann-• Schaft durch Ursärn nach Livinen zu ziehen, welchesder Abt bewilligte. Als dieser Zug im J. 1402. ge-schah, lehnten sich die Thalleute von Ursärn gegenden Abt auf, verbanden sich mit Uri, und errichteten1410. ein ewiges Landrecht mit dem Kanton, worinsie Uri als Oberherrn erkennen, alle ihre Freyheitenund alle Rechte und Dienste , welche sie an die'Ahtey Disentis zu leisten schuldig sind , Vorbehalten.
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Der Abt Peter von Ponteninja , Miturheber des GrauenRundes (5. Trons ) schwieg, gieng Z425. selbst nachUrsärn , und hielt eine kraftvolle Rede an die ganze
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versammelte Landsgemeinde. Als diese erklärte, siewollten Leute vom Kreuze des H. Placidus seyn, undihm Treue wie ihre Vorfahren angeloben, so wurde eineUrkunde aufgesetzt, welche die geistliche und welt-liche Gerichtsbarkeit des Abtes fortsetzte. Zufolge der-selben ernannten die Thalleute ihren Ammann und