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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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38 ° Unterwalden.

Bach, nach Zrveiliitschinen 3 St. Vor diesem Ortführt eine malerische Brücke linker Hand auf die Isel-ten- Alp; von Zweilütschinen nach Lauterbrunn 1 St.;oder nach Grindelwald 3 St., (s. das nähere unterGrindelrvald , Lauterbrunn und Int er lachen}. InsHabkern - Thal (s. diesen Artikel),

P'fl a n z e n.

Carpesium cernuum wächst im Golde i lrey Unterseen;und Asperula taurina in Menge ini "Walde des grossenHäg c n.

Geognost. Bemerkung. Der Brienzer - undThuner - See bildeten ehmals einen einzigen grofsenSee. Die 1 St. lange Ebne, welche sie jetzt trennt,ist durch die Steintrümmer und allen den Schutt ent-standen, welche die Lütschine von Süden, und derLom - Bach von Norden, in aufserordentlicher Mengeseit Jahrtausenden in den See führten, und ihn endlichso ausfüllten, wie wir es jetzt sehen.

Unterwalden (der Kanton), ist einer der dreyUrkantone, welche vor dem XIV. Jahrhundert dieWaldstädle genannt wurden. Im XI. Jahrhunderthiefs Unterwalden stets Sylva , Forst. Der Kantonenthält ohngefähr 12 Q Meilen, 33,070 Einwohner,keine Stadt , und 5 Klöster. Dieses Wiesen- undAlpenland besteht aus vier Thälern, enthält 4 Seen,und wird von zwey Aa - und dem Melcli- Bache duich-slrömt. Seine Gebirge steigen von 2600 bis 10,000 F.übers Meer, und die Surenen - Alpen und der TitHstragen unvergänglichen Schnee und grofse Gletscher.