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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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gannen in der Mitte des XVIII. Jahrhunderts, unddauerten bis 1770. ; hörten dann auf, und haben mitAnfang des XIX. Jahrhunderts so entsetzlich zugenom-men, dafs von Tschapina viele Häuser und Güter, vonTusis viele Grundstücke versunken, und 1807. dieVerwüstungen auf einen furchtbaren Grad gestiegensind, wodurch das Domleschger - Thal seine ehmaligeSchönheit immer mehr verliert *). Der Piz Beveritifauch Bafrin und Cornudes genannt), 8385 F. übersMeer, läfst sich von Tschapina (sehr mühsam und zumTheil gefährlich) ersteigen. Alle Bewohner des llein-zen - Bergs sind Protestanten , und sprechen romanisch,ausgenommen Tusis und Tschapina , wo man allgemein«eit dem XVI. Jahrhundert deutsch redet. Die Spa-ziergänge auf dem Heinzen -Berge und die Aussichtenüber das ganze Domleschger- Thal sind unbeschreiblichmannigfaltig. Das Schloff Tagstein geuiefst einer sehrweiten Aussicht. Nordwärts liegt Tartar , von dessenEinwohnern einige Schriftsteller fabeln, dafs es Ab-kömmlinge von Hunnen seyen. Das Dorf Käzis istmerkwürdig, well diese Gemeinde ganz besonders vonder Kropfkrankheit geplagt ist. Das hiesige Augusti-ner-Kloster wurde schon im J. 750. gestiftet. Hier istviel Baumzucht; das Thal überhaupt ist an Obst soergiebig, dafs mit dem getrockneten Obst durch Glarner-Aufkäufer ein beträchtlicher Handel bis nach Rufslandgetrieben wird. Die Luftdarren fürs Obst in diesemThal sind sehenswerih. Auf der andern Seite des

*) Man sehe hierüber des verdienten H. Eschen Bericht.