Tusis.
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ter Bellovesus in Italien (600 J. vor Christi Geburt) indie Gebirge Bündtcns flohen (’s. Graubündten'). Isteiner der wohlhabendsten Oerter in ganz Graubündten;liegt zwischen dem Hinter-Rhein und der schrecklichenKalla *) , am Fufse des durch seine Schönheit so be-rühmten Heinzen -> Berges (la MontagnaJ , welcher bisRäzunr, 2 St. lang und 2 St. hoch, stufenmiifsig sichausdehnt, und endlich in die Alpen des Stella über-geht. Der Anblick dieses Berges ist durfch die herr-liche Bebauung und Wiesenwässerung, durch seine sechsDörfer, viele Höfe und unzählige Maiensäfse ergötzend.Auf dem Heinzen- Berge liegen der ^Pascomina - See ,Pischoler - See, A/petta —See und der Lüscher - See;dieser letztere liegt gerade über Tschapina, 1 St. vonGlafs, ist ohne Zuflufs und sehr tief, macht bisweilengrofses Getöse, und sein unterirdischer Abflufs ist wahr-scheinlich die Ursache der vielen Unfälle dieser Gegend,wo der thonschiefrige Boden nach der Notla herabiutscht.Das tiefe Purteiner— Tobel durchschneidet den Heinzcn-Berg. Die Nolla läuft zwischen dem l'iz Beverin, dersich südwärts erhebt, und dem Hügel Masüg: diesseitsMasüg gegen Tschapina liegt der Tschapiner-Tobel,in welchen aus dem Tschapiner-Gebiet alle Erdschlipfehinabglitschcn, und der Tschapiner-Bach allen schwar-ten Schieferschlamm der Nolla zuführt, wodurch dieserBach so verwüstend wird. Die Erdschlipfe bey Tscha-pina und die schrecklichen Verheerungen der Nolla bc-
*1 Im rhätischen heifst sie Anujl, welches IViAder bedeutet.