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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Turbach-Thal.

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ler Pontajlas und Frisal sind wegen ihrer Wildheit,aufserordentlichen Gletschern und mannigfaltigen Felsar-ten sehr sehenswertli. Trons war im XV. Jahrhun-dert und 1807. in Gefahr, von Lauinen zerstört zuwerden ; über sehr merkwürdige Schneestürze hier s;Laninen.

Wege, ^on Trons durch Tavenas und Rauvisnach //am 4 St. (S; dieseu Artikel). Nach Sumvic1 St., und von hier durch Compadels und den Eingangdes ßarkunser - Thals vorbey nach Disentis 3 St. (s.Sumvic und Disentis

Geognost. und mineralog. Thatäacheh.Das Urfelsgebilde streicht von Disentis das Vorder-Rheintlial herab bis Trons; hier beginnt Flötzkalksteinund Schiefer, welcher nach Ilanz fortsetzt. Daher fin-det man in der Gegend von Trons sowohl Granit, Ser-pentin, Talkarten, als auch Thonschiefer, welcher zuOfen und Dachplatten gebrochen wird, Flötzkalksteinmit Versteinerungen, farbige Marmorarten, Gyps imGebiete der Gemeinde Slans westlich von Brigels.Ein Bach hey Trons führt Goldsand, Oberhalb Tronsnordwärts brechen Kupfererze , die mit Eisen vermischtsind, und südwärts silberhaltige Bleyerze, Im Anfängedes XVII; Jahrhunderts wurden die Kupfererze von »weyBernern, II. -von Müllinen , und hernach von LVyfsBetrieben ; man sieht die Grube noch, und die Schla-fen bey derselben zeigen, dafs man die Scheidung derMetalle nicht verstand.

Turbach-Thal, im Saanen - Lande, K. Bernj