hohen und schönen Wasserfall bildet. Aus diesemThal bläst in den Sommerabenden ein erquickenderWind, welcher die heifse Schwüle der Tiefe mäfsigt.Oberhalb Trons erhebt sich das hohe und wilde GebirgeTumpio , welches man nebst dem Greplium (Selbst-sanft) und Durgin (Kistenberg), beyde auf den Gren-zen des Oberbundes und des K. Glarus (s. Disen-tis ) von Chur aus prächtig erblickt. Zwischen die-sem Gebirge Tumpio liegt das Thal Frisal , vondem Bach Flum durchströmt, und von grofsen Glet-schern umstarrt. Von Brigels aus kann man die-ses Thal in einem Tage sehr gut besichtigen* Einentsetzlich scharfer Wind stöfst aus diesem Thal aufBrigels. Der Felsen Grepgron liegt zwischen denThälern Frisal und Pontajlas, und ist merkwürdig, weildie Westwinde so heftig an ihm anprellen, dafs darausviele und beträchtliche Höhlen entstanden sind* DerGrcpliun (Selbstsanft) steht jenseits dem Thal Frisal,und ist nach dem Doedi und Rusein einer der höch-sten Felsen dieser Kette; der Durgin (Kistenherg)erhebt sich zwischen dem Frisal -, Pontajlas -, Sand -und Ummer-Thal, und von ihm entspringt der Um-mer-Bach, eine der Quellen der Linth im K. Glarus.Im Hintergründe des Frisalthals liegt noch der Piz Bar-cunpecen , Pis Plalalva , zwey Kavistraus u. s. w. Im
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Hintergründe des Pontajlas - Thals erhebt sich der PizUrlaun , den man von Rinkenberg und auf der Land-strafse unter d’Arvälla erblickt; über dessen Erstei-gung sehe man den Art. Disentis. Diese beyden Thä-