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im J. 884 * starb. Das Schlofs Ortenstein , welchesschon im XIII. Jahrhundert stand, geniefst eine sehrromantische und an herrlichen Aussichten reiche Lage,und dessen Besitzer, H. von Travers , übt edle Gast-freundschaft. Nachdem die Schlösser Ortenstein , Ca-nova und Süns , Burgen des Grafen Heinrich vonWerdenberg-Sargans, von den Graubündtnern ira Jahr145°. zerstört worden w'aren , trat Tomils zu demGrauen Bunde. Nahe bey Tomils , bey dem HofeMoos , ist ein Sauerbrunnen , weloher gehörig gefafstdem St. Moritzer im Engadin gleichkominen würde,und etwas entlegner das Bad Rothenbrunn , eine kalteSchwefelquelle, welche alles röthlich färbt. Bey Iio-tbenbrunn giebt es im Sommer viele herrliche Schmet-terlinge , z. B, Apollo, Antiopa, Aegeiia u. s. w.Oberhalb diesem Bade liegen auf Felsen die Beste desuralten Schlosses Nieder - Juvalta , welches von derFamilie Juvalta , die noch jetzt im Engadin blühet,in der Mitte des XIII. Jahrhunderts verlassen wurde.Oberhalb Tomils , im Gebirge, liegen die Dörfer Feldis ,Scheidt und Purz , und ein kleiner fischreicher See,Canovner -See genannt,
W^ege. Nach Reichenau durch Rothenbrunn überden Feldisser -Tobel 1 St. Nach Scharans 1 St. durchAhnens , Rotels und Fürstenau , auf welchem Wegeman über den Tomilser- und Duscher - Tobel und denfürchterlichen $ie/-Bach wandert. Die Einwohner vonAlmens sind sehr mit Kröpfen behaftet. Zu Rotels indem Battagiiaschem- Hause, in einem Baumgarten des