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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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in seinem Hause besuchte, binden, und auf die VesteBochefort bey Neuchatel gefangen legen. Der HerzogLeopold von Oesterreich entschied, dafs Hartmann Lan-desherr bleiben, und Eberhard auf der Burg zu Thunwohnen solle. Zur feyer der Versöhnung wurde nachThun eine grofse Versammlung des Adels berufen.Nach der Mahlzeit sprach Hartmann solche beleidi-gende Worte über seinen Bruder, dafs einige Begleiterdesselben zürn Schwerd griffen. In dem wilden Ge-tümmel wurde auf der Burgtreppe Hartmann erschla-gen, und sein Leichnam über die Mauern herabgestürzt;Graf Eberhard sandte (1523.) in dieser Verlegenheitan die Stadt Bern j versprach deren ewiger Bürger zu«eyn, und derselben einen Theil seiner Herrschtfftenund das Lehnrecht über Thun zu übertragen, welche*angenommen wurde. Sein ältester Sohn HartmannVerpfändete die Stadt Thun im J. 1375. an Bern , seitwelcher Zeit sie eine Munizipalstadt des K. Bern war,bis sie nach 1798* die Hauptstadt eines eignen aus demganzen Oberlande bestehenden Kantons auf einige Zeitwurde. Ein zweyter Sohn, Bertold , Bischof von Stras-burg, wurde die Ursache, dafs Karl IV. von Frank-reich nicht deutscher Kaiser wurde.

Merkwürdigkeiten. Bey dem Schlosse eineprächtige Aussicht über die ganze Landschaft und denSee nach dem Oherlande oder den hohen Alpen, wo dieGrindel -, Lauterbrunn -, Frutigen-, Ränder -, Adel-boden - und Simmen - Thäler liegen. In der Nähe JetStadt ein schöner Spaziergang nach dem Schlosse Schn-