S i m r i, o n.
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in den Felsen eingegrabcn worden. Fünf Hunde be-fanden sich bey diesem Bataillon; als der letzte Mannendlich hinüber gekommen war, so stürzten sich allediese Hunde auf einmal in den Abgrund, drey wurdensogleich durch die wilde 1‘luth des Gletscherstromsfortgerissen; zwcy waren stark genug, um gegen denStrom zu kämpfen und an der andern Seite die steilenWände nach dem Wege zu erklimmen, wo sie zer-schunden zu den Füfsen ihrer Herren wieder ankamen.
Pfla n z e n.
Die seltnen Alpenpflanzen des Simplons sind : Gentiana
verna. Anemone apiifolia und baldensis, Hanunculus gla-cialis, Saxifraga petraea, Car ex curvula , sehr selten.Cherleria sedoides, Potcntilla grandißora. Aretia vita -liana, Sibbaldia procumbens, Centaurea phr.ygia. Filagoleontopodium, Salix arenaria. F'eronica hellidioides. Son-chus alpinus hey Tun er nette, Achiilea moschata undnana. An der Südseite, besonders bey Divedro undCrevo la , wachsen viele Pflanzen der heilsen Länder, z. B.Cactus opuntia an Felsen zwischen Crevola und der Brücke;Phptolacca virginiana (?) in der INähe von Domo d’Ossola,
Geognost. Thatsaclien. An der Nordseite desSimplons, von Brieg an bis an die /Cnnter-Brücke,streicht theils dichter, theils blättriger Urkalkstein mitGneifs und specksteinartigem Gliinmerschielcr wechselnd;der Urkalkstein ist von Quarzadern durchzogen undbisweilen so reich an Glimmer, dafs er dem Gneifsgleicht. Hinter der Kanter- Brücke erscheint Urgyps,welcher mit Glimmerschiefer, der einen specksteinarti-