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i'Ossola herab, und nehmen dort die ÖsterreichischenVerschanzungen weg. Wenige Tage nachher müfsendie Franzosen den Oesterreichern weichen , welcheüber den Simplon nach Brieg heiabdringen; dieses ge-schah zur seihen Zeit, als die Russen über den Gott-hard vordrangen, und die Franzosen bey Zürich denRussen die grofse Schlacht lieferten. Den 4. Octoberdringt Gen. Türreau wieder von Brieg aus auf denSimplon. Während des Marsches der Reserve-Armeeüber den Grofsen Bernhard unter dem Konsul Bona-parte wurden den 27. May x8oo. xooo Franzosen undHelvetier unter Gen. Bethencourt über den Simplongesandt, um den Pafs der Yesellen und Domo d'Ossolacinzunehmeo. Schneestürze und Felssteine hatten eineBrücke weggerissen, und der Weg war in einer Breitevon (jo Fufs durch einen schrecklichen Abgrund unter-brochen. Ein kühner Freywilliger erbot sich , folgendesWagstück zu versuchen. Er trat in die Löcher dergeraden Felswand, worin die Balken der Brücke gele-gen hatten, und indem er seine Füfse von Loch zuLoch setzte, gelangte er glücklich auf die andre Seite.Das Sail, welches er mitgenommen hatte, wurde nunin Mannshöhe an den Fclseu gespannt; der Gen. Be-thencourt war jetzt der erste, welcher, sich an denStrick hängend und die Füfse von Loch zu Loch se-tzend, den Abgrund überschritt, und nun folgten aufdie nämliche Art 1000 Soldaten mit Waffen und Tor-nister beschwert. Zum Andenken dieser Kühnheit sinddie Namen aller französischen und helvetischen Offiziere