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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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Rache, eroberte PVimmis , drang durch diese Pforteins Thal und brach die Burgen seiner Feinde. DasObere Simmenthal schwur 1386. an Bern , welches1391. durch Kauf von dem Grafen von Greiers völligin Besitz desselben kam. Mehrere der Ritter im Unter-Simmenthal , wie z. B, die von TL'eiJsenburg , v,Brandis , v. Scharnachthai wurden Bürger zu Bern,und verkauften bis zum J. 1449. ihre Besitzungen demStaate, so dafs von dieser Zeit an das ganze Simmen-thal der Stadt Bern gehörte. Während der Verbrei-tung der Reformation waren r528. einige Unruhen imSimmenthal, welche mit allgemeiner Annahme der neuenLehre endigten.

Geognost. Thatsachen. Die Stockhorn - Kette,welche das Thal nordwestlich begrenzt, besteht ausKalkstein, und ist die nördlichste Kette der Kalkalpen;die iWeren-Kette anf der Südostseite besteht aus Schie-fer, Kalkstein un’d Grauwake ( s. Niesen'). Unter.die-sen Felsarten streicht Gyps durch das Simmen - Thal,von dem Beulissen her (s. diesen Artikel), unter derNiesen -Kette weg, nach dem Thuner -See (s. Spietzund Leifs'igen), Bey St, Stephan , östlich der Simme ,geht der Gyps zu Tage; die Schwefelquellen bey Lenknehmen ihren Ursprung in den Gypslagern. Bey Gru-benrvald will Jemand aus einer Quelle an einem sum-pfigen Orte bey der Simme Salz gekocht haben. Inden nämlichen Gypslagern liegt das Salzwerk von AigleUnd Bex: daher verdient jede Spur von Salzquellen inder Streichung dieser Lager alle Aufmerksamkeit ( s.