Sennwalü.
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geworden, und zerfallen allmählig, ohne Geruch undInsekten, in kleine trockne Blättchen. In der Hirn-schaale nimmt man drey Säbelhiebe noch ganzdeutlich wahr.
Geschichte dieser Landschaft. Die Herr-schaft Hohensax , worin Sennwald liegt, gehörte demGeschlechte •von Hohensax * *), welches schon im X.Jahrhunderte grofscs Ansehen genofs. Seit 1407. stan-den die Sax in Burgrecht mit Zürich. Der FreyherrUlrich machte sich um die Eidgenossenschaft als Feld-herr und Gesandter verdient; er führte 2000 M. ausden schweitzerischen Vogteyen in die Schlacht vonMurten 14 /(>. Friedrich Luderrig verkaufte dieseLandschaft im J. 1615. an Zürich , und 1633. starbdieses Geschlecht aus. Seit jener Zeit war das Saxer-Land eine Vogtey der Stadt Zürich bis zum J. 1798*wo es zum K. Säntis , endlich aber zum K. St. Gallengefügt wurda. Die Einwohner sind Protestanten, trei-ben Alpen- Rind- Vieh- und Pferdezucht, und bauen
wieder ausgeliefert. Wenigstens noch bis in das siebenteDecenninm des letzten Jahrhunderts blieb der Leichnamweiter ganz unversehrt.
*) Dieses Geschlecht führt Säke in ihren Wappen, und esscheint daher, dafs ihr Name nicht Sax, sondern Saksgeschrieben werden miifse. Die Grafen von Saks besas-sen im Grauen Bunde Lungnetz , Grub und Flüms undübten wechselweise mit dem Abt von Disentis und H.von Räzins die Ernennung eines Bundsrichters seit 1424.aus. — Die Grafen von Montsaks besafsen das Misoxer-Thal (s. diesen Artikel und Beilenz').