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sie sollen keinen Schultheijs länger als ein Jahr andem Amte lassen , das rathe ihnen der Gundoldin-gen , und wünsche ihnen glückliche Regierung undSieg. Mit diesen Worten verschied er. Das Panner,welches Gundoldingen trug, und von seinem Blutegefärbt war, wird noch im Zeughause zu Luzern auf-bewahrt, so wie das Panzerhemd des Herzogs (wel-ches dem an diesem Tag durch Tapferkeit so hervor-leuchtenden Rathsherm Ludewig Feer von Luzerngeschenkt worden war) und das mit Stacheln besetzteHalsband , welches den Gundoldingen zu Tode peinigensollte. Die Panner von Oesterreich , Tjrol, Holien-zollern , und viele andre, fielen in die Gewalt derEidgenossen, und werden nebst vielen Ritterrüstungenund Waffen in den Zeughäusern von Luzern , Unter-walden , Schwytz , Uri , Cersau und Zug aufbewahrt.Hans Suter aus Luzern schrieb tin Schlachtlied, alser von dem Kampfplatze zurückkam, und Konrad vonStein , der auch die Schlacht mitgekämpft hatte, mahltesie. Noch jetzt werden bisweilen auf dem SchlachtfeldRinge, Zierrathen u. dgl. ausgegraben. An der Stelle,wo der heftigste Kampf war, ist eine Gedächtnifskapelle,und in derselben da, wo der Leichnam des Herzogsgefunden wurde, der Altar erbeut worden. Hier istvon jener Zeit an alljährlich das Andenken diesesSchlachttages feyerlichst begangen worden. Der nahebey der Kapelle wohnende Mann, der sie den Fremdenaufschliest, wird Schlachlbruder genannt. Na.ch dieserSchlacht wurde der Krieg nach 5 Monate von Oester-
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