und in 3 Wochen wurde seine ganze Waat mit 46Städten und Schlössern von den Eidgenossen erobert.Das Städtchen Romont selbst fiel nach dem schreckli-chen Tage von Estavaye (s. diesen Artikel) und derEinnahme der Schlösser Rue und Moliere und des al-ten Thurms am Fufs des Hügels am 23. October indie Hände der Schweitzer. (S. Murten , Waat ).
Rosa. (MonteJ, nächst dem Montblanc der höchsteFelsen in Europa; auf der Grenze von WaUis undPiemont.
Merkwürdigkeiten. Der Monte Rosa liegt un-ter den 45 0 55' 56" nörtll. Breite, und 25® 32' 17"der Länge, und sein höchstes Horn ist i^S 0 Fufsübers Meer, also nur 252 F. niedriger als der Mont-blanc. Es laufen von dem Rosa 8 Felsenketten und6 Thäler aus, von denen 5 in Piemont und nur dasSajs - oder Rosathal in Wallis liegen. Die höchstenam Fufs des Rosa liegenden Dörfer in den 5 von Ita-lienern bewohnten Thälern sind von Deutschen bevöl-kert, eine merkwürdige Erscheinung, über deren Er-klärung der V. seine Vermuthung in den Art. Aronaund Alpen geäussert hat. — Die Gestalt des Rosa isteigentümlich. Er besteht nämlich aus einer MengeFelshörner, welche in einem Kreise stehen, und wel-ches vielleicht Anlafs zu seiner Benennung gegeben hat;die Mitte dieser Hörner bildet nach "dem Macugnaga-thal ( dem hintersten Theil des Anzascathals) eineweite runde Vertiefung, ohngefähr wie die rundenKessel auf der Monds - Oberfläche. Alle diese Horner