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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Rigi. 117

«ichten bis auf den Gipfel, wo sich auf einmal derganze weite Gesichtskreis öffnet, Der Weg von Lowerz,eigentlich die Bergstrafse der Kühe- Ziegen- und Scliaaf-heerden, ist der bequemste zum Reiten. Von Lowerzund Art bis zum Kapuziner - Hospitium 3 St. Wenndie Sonne Nachmittags hinter den Rigi-Kulm sich ver-birgt, so kann man von Art und Loyyerz den Rigi imSchatten besteigen. Von Art bis an den Fufs des Rigieben, dann steil aufwärts ^ St., etwas mühsam überFelsen und neben lebendigen Quellen, aber ohne alleGefahr *), durch einen Tannenwald, und nach einerlachenden Wiese mit einer offnen Ruhehütte, und vonhier 1 j 2 St. bis zum Wirthshaus zum Untern-Dächli,von Art hieher 1 St. Hier kann sich der Wandrerauf der Bank vor dem Hause beym Genufs der herr-lichsten Aussicht auf den Lowerzersee und das unglück-liche Coldauerlhal mit Wein und Brodt oder Milcherlaben, auch zur Noth übernachten, wenn übles Wet-ter überrascht. Vom Dächli , wo sich die Strafse vonLowerz mit dem Wege von Art vereinigt, bis zumHospitium 1 Iz St. geht der Weg durch die Bergsen^-kung der Rothenflue längs dein Aa- Bach, mit dem sichviele andere Bäche vereinigen, welche nach starkemRegen über die Felswände herabwaschen, einsam undohne Abwechselung gemach aufwärts.

Hospitium auf dem Rigi. Hier stehen 4

# ) Hier hatte doch ein junger Manu aus Winterthur dasUnglück, einen Sturz zu thun und den Rückgrat zu bre'eben; Unvorsichtigkeit soll die Schuld gewesen seyn.