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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Pi I GI.

len Ziegen und Scliaafen. An seiner Morgen - undSüdwestseite fliefsen mehrere Bache von seinen Höhen,die sehr reich an köstlichen Forellen sind. Lage undGestalt machen den Rigi zu einem der schönsten Bergein der Schweitz, und zu einer herrlichen Warte, de-ren Aussicht mit Recht so berühmt und besucht ist.Von der Nord- und Westseite zeigt sich der Rigi ganzbesonders malerisch. Sein höchster Gipfel, der Rigi-Kulm , wo ein hölzernes Kreuz steht, ist 4356 F. nachG. Pfyffer, 44»3 F. nach H. Usteri über den Luzer-ner- See, oder 5676 F. nach G. Pfyff er, und 5723 F.nach H. Usteri übers Meer. Er ist also 1404 F. nied-riger, als der Pilatus , der am westlichen Ufer desLnzerner - Sees dem Rigi gegenüber steht.

W T ege auf den Rigi. Es führen vier Wege,nämlich : 1) Von Lon-erz ; 2) von Art; 3) von Im-

mensee und Kiifsnacht , und endlich 4) von PVäggisund Viznau auf den Rigi. Die Fufswandrer besteigengewöhnlich den Rigi von Art; den Weg von Küjs-nacht und Immensee über den Seeboden nach der Rigi-Staffcl, oder übers Leiterli nach dem Kalten Bademüfsen solche, die des Bergsteigens ungewohnt sind,nicht wählen. Der von Vf'äggis oder Viznau überdie First ist wieder weit besser; aber man beraubtsich dadurch der Ueberraschung der anfserordentlicbenAussicht, indem man auf diesem Wege beständig denLuzerner- See, Unterwalden u. s. w. übersieht. Be-steigt man von Lowerz oder Art den Rigi, so ge-niefst man nur sehr beschränkte, und fast keine An-