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gestand, keine französischen Soldaten in die KantoneSchrrytZ, Uri u. s. w. zu senden *). Zu Schindellegiwar es, wo Aloys Reding die Nachricht erhielt, dafsdie Waffenhülfe von Glarus, Uznach, Gaster und Sar-gans nach Hause gegangen, und dafs die Schwytzermit wenigen Zuzügern aus der March , aus Uri undZug der Uebermacht der Franzosen preis gegeben wä-ren. Aber diefs erschütterte weder Reding noch seinekleine Schaar, welche jener durch eine kraftvolle Redebefeuerte. Als Reding am 2 . May zum Kampf nachRothenthurm (wohin die Franzosen vön Einsiedeln herüber den Jostberg vordrangen, s. Egeri ) eilte, strittendie zu Schindellegi zurückgelafsnen Schwytzer wie Hel-den. Einer wurde von Franzosen ganz umringt. Sieliefsen ihm die Wahl, ihnen einen Bergpfad zu zeigen,um einem Haufen Schwytzer in den Rücken zu kom-men , oder zu sterben. Ruhig sähe er in die Mündun-gen der ihm vorgehaltnen Gewehre und antwortete:„Den Pfad kenne ich , aber euch zeige ich ihn nicht”,worauf die Franzosen diesen Decius erschossen, s.Egeri , Art, Schsrytz.
Wege. Von hier geht die grofse Landstrafse nachSchrrytz 8 St., durch Schindellegi , wo man über die
*) Die ausführlichen Umstände dies?r Gefechte s ' man inZscho k ke’ s Geschichte vom Kampf und Untergang derschweizerischen Berg* und Waldkantone Uri, SchwYtsund Unterwalden, g. Zürich lgoi.und Desselben:Historische Denkwürdigkeiten der helvetischen Staatsum-wälzung, g. Winterthur 1802 — I 6 o 3 . besonders imzweyten Bande derselben.