Dicht am Dorfe Richterswyl bildet der A/ü/t/i-Bach dieGrenz? der beyden Kantone. Wenn man Ja St. vonRichterswyl bey einet Brücke sich von der Strafse demBach aufwärts wendet, so sieht man einen malerischenWasserfall, und höher bey dem Steinbruche hat maneine herrliche Aussicht über den See nach dem reitzen-den Berggeldnde, welches am jemeiten Ufer von derHöhe des Mänedorfer- Berges herabzieht. 3j Bey derKirche auf Feusis - Berg, ij 2 St. entfernt, besondersweite und schöne Aussichten; Auf dein Altarblatt die-ser Kirche sind Voltaire und Rousseau dargestellt,wie auf sie und ihre Schriften Feuer vom Himmel lallt;
Neueste Kriegsgeschichte. Als die Gewaltder französischen Armee im Anfänge des J. 1798. derSchwcitz eine neue Verfassung aufdrang , und allemächtigen und grofsen Kantone sich schon gefügt hat-ten, verwarfen die Völker in den demokiatischen Kan-tonen jeden Antrag; und als die französischen Generaledrohten, so zogen jene den 28- April 1798. gerüstetaus, besetzten Luzern und Rapperspvyl , und drangenin die Freyen Acmler und gegen Richterswyl vor;Die Franzosen griffen sie nun überall an, und vom30. April bis 2. May wurden oberhalb Richterswyl ,bey T'Vollrau , Schin^el/egi , Uolhenthurm und Mor-garten die blutigsten Gefechte geliefert, worin dieSehryytzcr und selbst ihre Weiber mit bewunderns-würdiger Tapferkeit kämpften, und den Franzosen solcheVerluste verursachten, dafs General Schauenburg den4 May eine Kapitulation eirigieng, in welcher er zu-IV.
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