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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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und Sennrrald , erhebt sich der lange Hügel St. Valen-tin- Berg; er besteht gleichfalls aus Kalkstein. Allesdies sind die Ueberreste der hohen Kalksteinfelsen,welche einst nach NO. fortsetzten , und mit den Kalk-felsen hinter Hohen-Embs und Feldkirch in genauemZusammenhang standen. An dieses Kalkgebirge legensich, von Haard an, Berge aus Sandstein, Mergelund Nagelflue, welche sich nach dem Boden-See zie-hen. Dasselbe zeigt sich auf der andern Seite desSees ( s. Appenzell'). Der Boden - See dehnte sicheinst viel tiefer ins Rheinthal. Der ganze Boden desRheinthals besteht aus über einander gehäuftem Flufs-lies, mit Moorerde 7-9 F. hoch bedeckt. Zu StrabosZeit flofs der Rhein durch grofse Moräste, welchedas ganze Rheinthal bedeckten. Vier Jahrhunderte spä-ter, als Ammian Marcellin diese Gegend besuchte, fander das Thal auch noch voll Sümpfe, und mit Unge-heuern Wäldern bedeckt. Zu Vadians Zeit (im XVI.Jahrhundert) stand auf dem Eisenried noch ein kleinerSee ohne alle Verbindung mit dem Rhein. Jenseit demRhein zwischen Fufsach und St. Johann stehen nochdie beyden Logseen. In dem Buchsee- Riede zwischenAlt-Rhein und Stande befinden sich noch jetzt vielegrundlose Stellen, welche ein Ueberrest der vorigenSeetiefe sind (s. Boden-See ).

Rhein wald-Thal ( rhät. Val Rhein und Valde Rhein) im K. Bündten , 5 St. lang, % St. breit,von sehr hohen Gebirgen umgeben. Der einzige Ein-gang in dasselbe, ohne über Felsenpässe zu steigen,