Rheinfelde n.
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wurden aber alle durch den A/uth und die Kühnheitder Baseler so gezüchtigt, dafs der Friede (1449.)sehr schnell mit Markgraf Jacob in Vorder - Oesterrei-cbischen Landen herheygeführt wurde. Rhein fehlen
wurde dem Schweitzer-Bündnifs und dem Reiche ent-lassen, und der Herzog von Oesterreich versprach Her-stellung der Stadt und ihrer Verfassung. Rheinfetdenerhielt seitdem ansehnliche Festungswerke, und wardvon den Schweden 1653* eingenommen, aber von denBürgern durch Oeffnung eines Thores dem Kaiser!.General Altringer bald wieder in die Hände gespielt,fm folgenden Jahre belagerte sie der Rheingraf Johann.Philipp 25 Wochen lang, und bezwang sie nur durchHunger. Im J. 1638- ward sie durch Herzog Bernhard■von FVeimar erobert. — An den franz. General Be-lisle ergab sich die Besatzung des Burgstalls 1744.,worauf die Festungswerke von den Franzosen zerstörtwurden. Als ein Theil des Frikthals gehörte sie demHaus Oesterreich , bis jenes im J. 1805. an die Schweitzkam ( s. Frick - Thal).
Merkwürdigkeiten. Die Stadt hat ein Spithalnnd ein Krankenhaus. Das Collegiatstift St. Martindaselbst nährt sechs Chorherren und einen Probst ausbeträchtlichen Einkünften. Die Kapuziner, deren Klosterehmals aufser den Mauern stand, wurden aus Besorgnifs
ser Ritter liefs die Stadt Basel durch seinen Hund, Del-phin fehden ; dafür sähe Hermann von Fptingen seineBurg in Flammen aufgehen , und mufste mit de« Seini-gen im Gcfängnifs der Baseler schmachten.