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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Wege. Nach Roschach 2 St. Nach der InselstadcLindau, über den See, 1 St. Nach Bregenz 2 St.Durch das Rheinthal nach Altstädten 4 St. (s, allediese Artikel ).

Rhein - Fall, der gröfste und berühmteste Was-terfall in Europa (s. Schaff hausen),

Rheinfelden, Städtchen im K. Aargau , amlinken Ufer des Rheins, an der Landstrafse von Baselnach Zürich, die beträchtlichste unter den sogenanntenvier Waldstädten: Rheinfelden, Waldshut, Laufenburgund Seckingen. Wirthshäuser : Schiff, und drey Kö-nige. Eine Brücke führt hier über den Flufs, ge-rade an der Stelle, wo seine Wellen in ihrem Felsen-Bette am wildesten schäumen. Dieser Wasserstru-del wird der Höllhachen genannt, und 'ward schonmanchem Schiffe verderblich; 60 scheiterten hier den6 Aug. 1462. sechzig Wallfahrter, und der Prälat vonTVettingen nebst andern angesehnen Personen ausBasel ertranken. Die Brücke geht auf einem grofsenFelsen mitten im Rheine hinüber, worauf ehmals einefeste Burg stand, welche der Stein zu Rheinfelden ,auch Burgstall , hiefs.

Geschichte. Unter dem Schutz der Burg mittenim Rhein entstand aus den Trümmern der Augusta Rauyracorum die Stadt Rheinfelden, ein Eigenthum derGrafen von Rheinfelden , von denen es (1090.) durchweibliche Erben an das Haus Zähringen, und nachErlöschung desselben ( 1218.) an das deutsche Reich,und durch Verpfändung Ludwigs von Baiern (1330.)IV.

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