fer und Talkscliiefei, Die gröfsten Granaten, i Zollim Durchmesser, kommen im Kirchspiel Sti Michelevor. Eine halbe Stunde von Crodo in glimmerreichenFelsen goldhaltige Schrvefeikiesadern in Quarzgang,1766. entdeckt; ferner bey Ugno, Scoperta della Binca,und Corticcio S. Pietro. Das Gold findet sich inEisenocker, der in den unregelmäßigen Zellen desQuarzes eingeschlossen ist; und dieser Ocker ist Pro-dukt eines gelben schwefeligen Piriten, ganz eben sowie in den Goldminen des Anzasca - Thals an demFufse des Rosa (s. Anzasca -Thal). Pini entdeckte indiesem Golderze durchscheinende rhomboidalische Quarz-krystalle. Nahe bey Crodo ein Thälchen, welches einsteiu See war. Hinter Crodo zeigt sich der adrigeGranit wieder. Im Thal Dolgea , auf dem Wege vonPommat nach Airolo , brechen grofse Massen vongrauen und weifsen Dolomiten und Cyaniten mitGlimmer. Ueber die Beschaffenheit des Urgebirges amWege nach dem Muggia- Thal s. Bosco.
Po n t ASKER - Th AL, im Veltlin, öffnet sich beyPonte ohnweit Sondrio, und zieht in die Berninakettehinauf; ist reich an Kupfererzen , welche erst seitwenigen Jahren entdeckt wurden, und ausgebeutet wer-den ( s. Sondrio ).
‘Ponte (Bruk), in Ober-Engadin. Ein gutesWirthshaus hier. Gegenüber liegt Camagask am Ein-gänge des Chiamvera - oder Camovera-Thals, au; wel-chem der wilde Camogasker - Bach dem Inn zueilt.Bey Carnogask ein herrlicher Arven- Wald.
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