Pilatus.
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in Appenzell bis in die Lauterbrunn - Gebirge, undüber 6-8 Seen, ist aufserordentlich.
Weg hinauf. Sechs Wege führen hinauf, vierauf der Nord- und zwey auf der Südseite. Am be-quemsten und gefahrlosesten steigt man von Alpnachnach dem Tomiis -Horn in 4-5 St., und von da leichtauf die andern Spitzen Esel und Ober - Haupt ; hinabin 3 St. Von Luzern braucht man 6 St. Der Weggeht durch Krienz , Hergottsrrald (aus dessen Wirths-haus eine ausgedehnte Aussicht sich darbietet ) undEigenthal 2 y* St., bis wohin man reiten kann. Vonhier gehen nun zwey Fufspfade; der kürzere und be-schwerlicht re bey dem Kalter eh - Brunnen (Fieber-Brunn ) vorbey; der längere ist leichter, und geht in1 % St. auf die Bründien- Alp, wo die Sennhütte Gan-tersey steht, welcher gegenüber eine senkrechte 1400 F.hohe Felsenwand sich erhebt.
Merkwürdigkeiten der Bründien - Alp.Wunderbares Echo. Sonderbare Bildsäule.Am Wege dahin sicht man eine Tanne, die 8 Fufs imUmfange hat; 15 Fufs von der Erde gehen aus dem
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Stamm neun horizontale Aeste hervor, die 3 Fufs dicknnd 6 F. lang sind, und von dem Ende jedes Astes
im J. 1677. Vom General Pfrjfer im J. 1759, (**im helvetischen Journal),— M* A. Cappeler HistoiiaPilati montis, Rasileac 1767. — Von den Inschriften,welche C* Gefsner im J. i 555 . an einem der Felsspitzen,des Pilatus las, ist jetzt nur noch die des Herzog Ulrichszu sehen, nämlich die Anfangsbuchstaben seines Namens,und i 5 i$.