Pfyn.
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gen Graubündtens her über den Gungels- Berg (derauch eine tiefe Einsattelung bildet) einbrach, und ge-rade nach NO. in der Streichung der Schieferfelsendiese Gegend durchwühlte, und alle Gerolle und Gra-nittrümmer hier aufschüttete.
Pfeffers (das Kloster), Benediktiner - Ordens ,wurde im J. 720. gestiftet, und erwarb das ganze Ta-mina- oder Pfeffers- Thal nebst dem Flecken Ragatz ,eine Landschaft von 7-8 Stunden Länge, und vieleandere Güter als Eigenthum. Die Einwohner des Ta-minathals waren Unteithanen des Klosters bis 1798.Die bitterste Armuth drückt dieses redliche und kräf-tige Bergvölkchen zu Boden. Im J. Z196. ertheilte derKaiser Heinrich VI. dem Abte den Fürstentitel. — DerAbt Russinger trat der Reformation bey, und söhntesich nach dem für die Reformirten unglücklichen Bürger-krieg von 1530. mit der päbstlichen Kirche wieder aus.Das jetzige Klostergebäude wurde 1665. aufgebaut. —Auch in diesem abgelegnen Thale hauste der Krieg imJ. 1799. und 1800. Oesterreicher und Franzosen zo-gen hindurch, lagerten bey p'alenz , fochten, und mach-ten die armen Bergbewohner noch ärmer. — DasKlostergebäude ist zum Theil mit Marmor bekleidet. —.Ueber die Aussichten hinter dem Kloster siehe den vo-rigen Artikel.
P f y m , im K. Thurgau, an der Thur auf einerAnhöhe, an der Landstrafse zwischen Konstanz , Win-terthur und Zürich. Hier stand das römische CastrumIV. < 3