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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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P AYERNE.

Heide in 2 St. nach Lenz ( s. diesen Artikel). Aufder Lenzer-Heide herrschen im Winter sehr schneidendeWinde und Kälte, wodurch der Pafs bisweilen ge-fährlich ist.

Geognost. Thatsaclien. Auf der Höhe vonFarpan zeigen sich 'Haufen von grofsen Granitblöckenund andern Urfelstrümmern aufgehäuft, welche wahr-scheinlich von dem Septimer und Julier durch dasOberhalbsteinerliieher gewälzt worden seyn müs-sen; denn alle Gebirge umher bestehen aus Kalkstein,Schiefer und rother Grauwacke (s. Davos).

Mineralogie. In dem rothen Horn oberhalbParpan war ehmals ein Bergwerk auf Silber und Gold ,welches die Vertemati aus Plurs bearbeiten liefsen,und das 1618- aufgehört zu haben scheint. Man findetviele verlafsne und verschüttete Gruben. Die Gewerk-schaft Demengha hat im J. 1806. eine alte Grube,nicht weit unter den Kamm des Berges, 70 Klafterlang aufräumen lassen. Nicht weit von der Oeffnungbricht goldhaltiger Schwefelkies , in der Tiefe Kupfer-fahlerz. Dasselbe Erzlager soll unten im Thale zwi-schen Parpan und Lenz wieder ausbcifsen. Das Gru-benholz mufs 2 St. weit zu der obern Grube hinauf-getiagen werden.

Payern e (Peterlingen ), Stadt im K. AVaat, ander Landstrafse von Bern nach Lausanne. W r irths-bäuser : Stadthaus , Bär.

Geschichte. Marius, ein burgundischer Edel-mann, baute im VI. Jahrhundert auf seinem Boden

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