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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
344
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Z44 E-inige Anmerkungen.

Meter durch l 2 -t- 12 cos 2 p

auS. Dieser Grad soü nun eigentlich der seyn, den die Ordinären der punctirte«krummen Linie in der ^§sten Figur vorstellen. Wenn diese Linie genau eine Si-nuslinie wäre, so würde die Sache getroffen haben, und es würden nur

die Cckfficienten einiger Verbesserung bedürfen Der Unterschied ist übrigens issder Thar geringe. Man sicht leicht, daß LNager Rücksicht darauf genommen,daß die mittlere Wärme unter dem Aegnaror ein Vlsximum unter dem Pole aberein iVIininium seyn mi'rsse. Diefer Bedingung leistet er durch feinen Ausdruckrr -j- rr cosr j>. Genüge. Das ist aber freylich nicht genug, weil--: viel allgemei-nere Ausdruck

L -i- b col 2 P -t- c c »5 4 -t- Le.

eS auch thut.

§- 654.

Der mittlere Grad der Wärme fällt geringer aus, wenn ein Ort über derMeeresstäche erhöht ist. IsNayer rechnet aufüoo Pariser Fuß oder 100 Lachter ei-nen Reaumurschen Grad. Hieran ist nach sK. 421.) nur darinn gefehlt, daß dieWärme nicht nach arithmetischer Progreßisn, sondern immer langsamer abnimmt.

§. 655.

Ferner sicht Nlayee, die größte Sommerwärme und Winterkälte treffe«nter großem Polhöhen später nach den Tagen der Sonnenwenden ein. Er gibtdavon eine Tafel, »,e so ziemlich nach der Formel (28 28 col 2 o Tage) be- .rechnet ist. Dieses ist nun aber nicht sehr richtig. Mayct besann sich nicht,haß unter dem Arquator nicht die größte, sondern die geringste Wärme auf dieSonnenwende folgt, und baß unter dem Pol die größte Kälte auf das Ende desMerzen, demnach über 90 Tage nach 0 Z eimrifk.

§. 6 ; 6 .

Die halbe jährliche Veränderung stellt N?ayer in einer Tafel vor, die nachlz. kn p berechnet zu seyn scheint. Unter dem Aequater müßte sie also 0 seyn,welches doch nicht ist. (§. 646.) Unter dem Pol ist sie gewiß größer als 1 z Re-«umursiche Grade. Denn selbst in Deutschland wird sie nicht geringer seyn, wodie äußersten Grade von iS bis -t- 27 gehen, und folglich die größte Verän-derung 45 Grade beträgt.

§. 657. '

Die jährliche Veränderung läßt Ll!ayer überhaupt nach 2 sx fortgehen,so daß er die Grade x von dem Tage ancechnet, der z Monat auf den Tag dergrößten Kälte folgt. Diese Regel hak die vorhin (§. 656., ««gezeigten Ausnah-men. Unter dem Aequator müßte eher von ! 2 x als von tin x die Rede seyn,weil daselbst zween Winter und zwven Sommer sind. ^K.656.)

Endlich