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Verstarkllng des Feuers.
Feuer damit und begießt sie mit Wasser. Damit machen Kohlen und Asche eineKruste, welche die Hitze beysammen hält und wieder zurückschlägt. Wo hinge-gen, wie bey Reverberir- Oefen ein Zugfetter nöthig ist, da kömmt die Verengerrung des Raumes zu statten. Wie diese vorgenommen werden müsse, habe ichbereits oben (§. 410. u. f.) angeführt.
§. ;rz.
Eines der wirksamsten Hülsmittel zur Verstärkung der Hitze ist das Arr-blasen. Das Feuer muß an sich schon einen Zufluß von Luft haben. Die Luftist mit allen Arten von Ausdünstungen, und besonders auch mit brennlichem Wersen beladen, welches dem Feuer Nahrung giebt. Sodann wird auch die Bewe-gung des FeuerS durch den Zufluß der Luft, und die schnelle Ausdehnung, so sie imFeuer leider, befördert und wirksamer gemacht. Ueberdies kann durch behörigesAnblasen die Kraft des Feuers nach einer beliebigen Gegend gerichtet werden, unddie vermehrte Geschwindigkeit machet, daß in gleicher Zeit destomehr Feuertheilrchen gegen den zu erhitzenden Körper getrieben werden. Aus diesem Grunde läßt r z.Flgrckes sich gedenken, daß, wenn durch das Löthrörchen 8 die Flamme nach L L ge-trieben wird, ihre Kraft in Verhältniß von L 8 zu L L verstärkt werde. Diesesmachet, daß man in L eine ziemlich dicke gläserne Röhre schmelzen kann, da hin-gegen in der gerade aufwärts und frey brennenden Flamme sich kaum ein dünnesHaarröhrchen zuschmelzen läßt.
§. 514«
Endlich ist auch das Reiben und Hämmern ein Miltel die Wärme zu ver-stärken. Die Theilchen der Körper werden dadurch zusammengepreßt, und diesesmacht die Dichtigkeit der Feuercheilcheu größer. Sodann entsteht dadurch einezitternde Bewegung, welche mit beyrrägt, daß die Feuerkheilchen wirksamer wer-den. (45 s.) Beym starken Reiben gerärh Holz in Flammen, und kaltes Eise»läßt sich durch bloßes Hämmern glühend schmieden. Es wird dichter, zugleichaber auch spröder.