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Viertes Hauptstück.
Stuffen der Warme.
§. 522.
der Erfindung der Thermometer kann jeder Grad derselben eine Stusse der
Wärme vorstellen, und genau angegeben werden. Vorhin mußte man sichan andere Kennzeichen halten, und.jede Stusse durch einen besoudern Namen an-zeigen. Die üblichsten waren von unserer Empfindung hergenommen, und diesehabe »ch bereits oben (§. z. 4. 26.) angeführt. Etwas mehr Mühe hatte mansich in der Chemie gegeben, weil da alle Stuffen der Wärme und Hitze Vorkom-men Indessen blieben bey allen Benennungen und äußerlichen Kennzeichen dieStuffen selbst oder ihr wahrer innerer Werth und Gehalt sehr unkenntlich, zumalLa sie oft mehr der Materie und Form nach als in der Kraft selbst verschieden sind»
Doeubave war, so viel ich weis, der erste, der in seiner Chemie dieStuffen der Wärme kenntlicher machte. Und dazu verhalf ihm Fahrenheit mitseinen Thermometern, weil diese nun einmal eine verständliche Sprache hatten.Eigentlich aber bestimmte Boerhave doch nur die Grenzen der fürnehmsten Grade,Und so zählet er folgende sechs.
i. Die Stuffen der Wärme für das Pflanzenreich und dessen Wachsthum, fastlen zwischen 0 und den 8c>sten Grad Fahrenheitschen Thermometers. Dasist also zwischen die strengste Winterkälte und ordentliche Sommerwärmein Deutschland, Holland rc.
L. Die Stuffen für das Thierrerch seht er für die Fische zwischen den Z4stenund osten Grad, für die sandthiere aber zwischen den 4osten und zg-steu»
Z. Voin 94sten bis zum rirten Grad findet er die Stuffenwärme, bey denen- das Auftröcknen, Ausvünsten, Destilliren rc. seinen guten Fortgang hat.
4. Vom 2 raten bis zum Lösten Grad, seht er die zum Rösten und Sublimi-reu nörhige Hitze, wo jedoch auch schon Zinn und Bley schmelzen. Ei-gentlich ist der 6oote Grad, der vom siedenden Quecksilber, und so ziem-lich auch der vom siedenden keinöhl.
§. Vom 6ooten Grade, bis weiter hinaus, geht die zum Rösten, Glühen undSchmelzen der härtern Metalle nöthige Hitze.
6. Endlich finden sich die höchsten Grade der Hitze im Brennpuncte der großenBrenngläser und Brennspiegel.
schlechthin nur zum Behufs der Scheidekunst angibt. Und so zählt erfolgendefünf Stuffen nach dem Fahrenheitschen Thermometer;
§. 52z.
§. 504.
Erxleben in seiner Chemie geht hievon nur in sofern ab, als er die Grade