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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
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224
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214 Die Geschwindigkeit im Fortgänge der Warme.

Nachdem das Thermometer bereits sein IVIaximum erreicht hatte, tauchte ich einander Thermometer in das Wasser, um zu sehen, wie viel Wärme es noch übriabehalten. Ich fand

Zeit-St. '

Grade.

0 ZZ

52,0

42

45,2

I. 4

Zi,o

45

23,2

2. IZ

20,0.

Die tust im Zimmer hatte inzwischen ziemlich einerley Wärme behalten. Denn 'Der Ofen erkältete und die Sonne wärmte, und so blieben die übrigen im Zimmerbefindlichen Thermometer ohne merkliche Veränderung.

§. 404.

Als ich für die erste Viertelstunde die Zeiten als Abfcissen, die Grade desThermometers über 16,8 als Ordinären zeichnete, fand ich, daß die Endpunktender Ordinären in einer sich schlängelnd aufwärts ziehenden Linie lagen. Man kanndieses auch schon an den Zahlen sehen, weil sie etwas ungleichförmig und zuweilenfast gar nicht zunehmen. Dieses kann nicht wohl anders als dadurch erklärt wer-den, daß zwischen der warmen Luft im Cylinder und der kälter« Luft, außer dem-selben, kein völliges Gleichgewicht statt findet, sondern die Luft darinn so cirru-lirt, daß die kältere sich nach 5 kLL herunter zieht, während dem sich die wärmerenach O kl § herauf bewegt.

§. 40?.

Das Thermometer erreichte sein lVlaximum später als im vorhergehendenVersuche. Hiezu trugen verschiedene Ursachen bey. Einmal ist desselben Erkäl-kältungs-Subtangente in der Luft F bis romal länger als im Wasser. Sodannerkältete hier das Wasser in ö O langsamer, weil ganz umher nur Luft war. Vondiesem Erkälten hängt nun aber das Maximum des Thermometers ab. Dennwenn auch die Wärme bliebe, so würde das Thermometer mehrere Minuten Zeitbrauchen, sie zu erreichen. So aber erreichet es die anfängliche Wärme der Luftnicht, weil diese wieder erkältet.

H. 406.

Sodann zeigt dieses lUsximum für die Zeit, da es statt findet, nur dieWärme der Luft in K an. Diese ist aber nothwendig geringer als die Wärme derLuft bey der Scheidewand ö l) ist , und zwar wegen der einförmigsten Erkältung(§. ziz. Z19.), und dann aus eben den Gründen, wie bey der eisernen Stange(§. Z27.) Sie nimmt also von L v an durch die ganze Länge des Cana-les logarithmssch ab, und ist oberhalb § 5 wenig größer als die Wärme der äußern