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Die Ausbreitung der Wärme.
gel wiederum vollkommen ähnlich. Es folgt demnach aus dem Z. n; und 109.der Photvmelrie, daß die Distanzen vom Miccelpuncc der Rugel müssenkzcrech.net werde», und daß die Dichtigkeit der Feuercheilchen, wie dasQuadrat des Sinus des scheinbaren Halbmessers abnimtiit.
§- 349 .
Ferner kömmt der Sinus des Auoflußwinkels (Photom. §. 80.) hiernothwendig auch in Betrachtung. Eine durchaus gleich glühende eiserne Platte,breitet gerade vor sich mehr Wärme als in schieferer Richtung. Ich sehe demnach,so wie in der Photometrie, daß auch die Dichtigkeit der Feuercheilchen inVcrhälmiß vorn Sinus des Ausflußwinkels geringer wird.
§- Z5o. '
Um diese Sähe durch die Erfahrung zu prüfen, gebraucht man am sicher.'sten eine Kugel von kupfernen Bleche, die oben eine runde Oeffnnng hat, und dieman mit stark glühenden Kohlen anfüllt. Das Blech hat zur Seite einige kleineLöcher, dadurch die Luft hineinziehen und die Glüht anblasen kann. Die Kugelselbst wird auf einen dünnen Fuß von Eisen gestellt, damit sie nicht durch Berüh-rung anderer Körper ihre Hihe zu geschwinde verliere. In beliebigen Distanzenvon der Kugel werden Thermometer befestigt, die von einerley Materie send, undderen Kugeln wenigstens nicht gar zu verschiedene Diameter haben. Auch an sichmüssen sie nicht groß feyn, damit sie das Naximum ihrer Wärme desto eher er-halten. (H. 271. 272.) Endlich muß auch die Kugel der Thermometer gegen diekupferne Kugel gekehrt seyn und nichts berühren. Der Versuch kann an einemganz windstillen Tage an der freyen Luft vorgenommen werden. Da aber diesesdoch eine ungewisse Sache ist, so dient ein geschloffenes Zimmer besser. Nur mußman alsdann Rechnung tragen, daß die Luft im Zimmer von der Kugel voll glü-hender Kohlen, während des Versuches, etwas Wärme erhält. Uebrigens müs-sen die Thermsmeter bereits gestellt, auch der Ort der Kugel bestimmt seyn, eheman die Kugel hinstellt. Die Kugel muß, außer dem Zimmer, mit stark glnhen-henden Kohlen gefüllt, und nicht eher hereingebracht werden, als nachdem sieschon ihre volle Hitze erlangt har. Die Thermometer erhalten dadurch das IVlaxi-mum ihrer Wärme in kürzerer Zeit, und ehe die Kugel anfängt, wiederum allzu-merklich zu erkälten. Da die Hihe der Kugel gerade und »»verhindert alle Ther-mometer muß treffen können, so verstehles sich, daß die Thermometerkugeln ambesten in eine gerade Linie gestellt werden, welche horizontal sey, und neben derkupfernen Kugel vorbey gehe.
§. Z5r.
Ehe ich nun eine solche kupferne Kugel wollte machen lassen, gebrauchteich den ;ten April 1777. statt derselben eine gemeine Glüht- oder Kohlpfanne, das
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