Erwarmung am Feuer und an der Sonne. 159
Man sieht hieraus, wie die Dichtigkeit der Somrenstralen von der Höhe der Sonneund der ungleichen Durchsichtigkeit des übrigens Hellen Himmels abhängt. DasiLas Quecksilberthermometer weniger an der Sonne steigt als ein dunkelrotheSWeingeistthermometer, erhellet aus diesen Beobachtungen eben so, wie aus dmvorhin (K. 27; —279) angeführten. Uebrigeus muß ich ein für allemal erinnern.Laß Key allen meinen Thermometern die Kugel einen oder mehr Zolle von demBrettchen absteht, damit die Wärme des Brettchens in die von der Kugel keinenEinfluß habe. Sodann, da ich mich an das Reauinursche Weingeistthermv«Meter gewöhnt habe, so versteh« ich solches, wenn nicht ausdrücklich das Gegen;«heil gesagt wird.
§. 284.
Diesen Beobachtungen werde ich noch folgende beyfügen, die in Sachsenvon Hrn. v. Hoffmann angestellt worden find. Es sind nach dem Reauninrrscheu Thermometer, die sowohl an der Sonne als am Schatten beobachtete größteGrade der Sommerhitze von mehrern Jahren.
Jahre.
An
der Sonne.
Am
Schatten.
Unterschied
1753
Z), 0
22, 3
ro, ;
-754
37,o
20, s
17,0
37/»
2-, 3
7/7
§756
35/3
23,5
n, K
1757
35/ 3
2-3/ 5
9/8
1758
32, s
25,5
7/»
56, Z
r6, o
ro, §
1763
—
26,4
- —
1764
———
24,0
—>—.
,765
Z6,o
24/4
11, 6>
1766
36,0
24,4
n, S
. 1767
36, Z
29/ 3
7,c>
1768
32, a
26, c>
6, s
,76>
3«/ 3
—
. — . — '
1770
24,0
——
1771
——
2.6, ö
§» 2 8 3»
Wenn ein Körper dem Feuer oder der Sonne wechfelsweise ausgeseßt undentzogen wird, so erhält er eigentlich kein üäaximum von Wärme, sondern seine