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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
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88
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88 Einige benamte Thermometer von Weingeist.

Änderung der Wärme in dem Keller der Sternwarte, so 8 - Fuß tief ist, Rücksichtnehmen. Hievon giebt Marione folgende Beobachtungen an:

' 1670. 6. Dec.-5 z Grad.

itt. — — — 5241671. 25. ?tug. — — 5^

i z.Sept. — — 5 z4 und etwas mehr.

' i'L.Dec. — — 524

1672.15. Febr. — 52^

Sept. —

D ie größte Wärme traf in September und die größte Kälte in Hornung. Dieganze Veränderung trägt r Marioccischen oder 4 Reaumurschen Grad aus.

§. l54«

Eben dieses Thermometer brachte Marione hierauf in einen zo Fuß tie-fen Keller, welcher in einer Gasse lag, wo die Sonne nur eine Stunde des Ta-ges tzhien. Er fand darinn folgende Grade:

1672. Nov. — 49 Gr.

1L7Z. Jan. — 44Febr. — 424zo.Mart.— 474. April. — 4714. April — 46 Z24. April — 4771. May — 474r6. May — 48^

167z. 19. May — 4845. In». — 484

29. Jan. — 48KZ. Jul. — 4917. — — 494

Zt. — — 504

14. Aug. — 50428. — —

15. Sept.— 514

Hierauf war das Thermometer gebrochen, so daß die Beobachtungen nichteinvolles Jahr konnten fortgesetzt werden. Da eS aber den höchsten Grad im Sep-tember so ziemlich erreicht hatte, so urtheilt Mariorce, daß, da er unter 53 ge-blieben , dieser Keller kälter als der von der Sternwarte sey. Man sieht, Laßdie ganze Veränderung 9 Marioccische, folglich z Reauimirsche Grade, demnachdreymal mehr als die im Keller der Sternwarte betrug.

§. 155 .

Mariorte ließ sich durch diesen verdrießlichen Zufall nicht aufhalten. Ernahm zwey andere Thermometer, von denen er sagt, daß sie von gleicher Stärkewaren. Ob dieses sagen will, daß sie so wohl unter sich als mit dem gebrochenen

genau