Vorrede. ^
länglich genug ins Licht setzet; so geben doch seine Bemühungen einenähere Anleitung dazu, auf welche Umstände bey fernem darüber an-zustellenden Versuchen man vornemlich aufmerksam seyn müßte.
Außer den bereits bekannt gewordenen Nachrichten von HerrnLamberts Leben und Schriften, haben wir im nächsten Bande der Kou-veaux Mmoire; äe l^caclemie U.ozn1e äe? Science? clekrulle nocheine L/oo-e vom Herrn Formey zu erwarten, also wage ich es für meinePerson nicht, Lamberts Biograph zu werden. Mein Wunsch wares wirklich anfangs, allein dies hätte mehr Zeit und Muße erfodert,als nur bis dahin noch übrig war, da dieses Buch fertig geliefert wer-den mußte. Demnach hätte ich es dabey müssen bewenden lassen,hier etwa noch ein Verzeichniß der sammtlichen Lambertschen Schrif-ten beyzufugen, wenn nicht unser hiesige Herr Professor JohannAugust Eberhard mir das große Vergnügen gemacht hatte, einigeBemerkungen übcr LambertS Genie und Character aufzufetzen, mitder Erlaubnis;, selbige dieser Vorrede beyzufugen.
Das Verzeichnis; feiner größern Schriften findet man voll-' ständig im Hambcrger und Muselschen gelehrten Teutschlande.Dritte Auflage 1776. Seite 609. 6io. Ein Verzeichniß der in denSchriften der Königl. Preußischen und Chmfürstl. Bayerschen Arad,der Wissenschaften, irr den den
und den Astrcuomischen Jahrbüchern der Academie zu Berlin,auch sonst noch hie und da zerstreut befindlichen kleinern Abhandlungen,hatte ich noch gern hinzngefetzt, wenn es mir nicht an Zeit gcfehlethätte, alles nöthige nachzusehcn. Es ist also nur aus Furcht, daß ichnicht alles vollständig zusammen bringen mögte, unterblieben. Halle,sm 6ten April 1779.
Wenceslaus Johann Gustav Karsten.
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