rv Vorrede.
Herr Lambert von Ausmessung der Starke des Lichts geliefert hatte.Im Werk selbst wird eben dasselbe Versprechen, daß die Pyromemenoch Nachfolgen solle, ( 7 ^./. §. 886. pa^. Z97.) wiederho-
let, auch an eben dieser Stelle das Resultat eines Versuchs gebraucht,wovon die Pyre metrie weitere Nachricht geben sollte. Sowohl dieseStelle, als auch einige andre, woselbst von der Erleuchtung des Brenn-raums linsenförmiger Glaser oder sphärischer Hohlspiegel, und beyläufigvon der in einem solchen Brennraum zuwege gebrachten Erhitzung, dieRede ist, veranlaffeteu mich im Jahr 1776 und im Anfänge des Jahrs2777 , als der achte Theil meines Lehrbegriffes der Mathematik zumDruck befördert ward, Herrn Lambert in einem Briefe an die nochnicht geschehene Erfüllung, seines wegen der Photometne geleistetenVersprechens zu erinnern. Ueberdem hatte ich um einige Erläuterumgen über den nach pyrometrischen Gründen angestellten Versuch gebe-ten, der die Schwächung der Dichtigkeit des Sonnenlichts in der At-mosphäre betrift, worauf an der kurz vorhin aus der Pyrometrie ange-zogenm Stelle Bezug genommen wird, als Hr. Lambert untermalenMärz 1777 mir folgendes antwortete:
„Was den 886sten §. der Photometrie betrift, so habe ich das„Experiment nicht wiederholet, und finde es auch ziemlich unnöthig,„da die Luft sehr ungleich durchsichtig ist. (M. f. davon den 2.8Asien §.„im Zten Theil, aren Hauptstück isten Abschnitt dieses Werkes.), Am„besten siehet man dieses des Nachts, wo bey übrigens Hellem HimmeL„die kleinen Sterne nicht immer sichtbar sind, wenngleich weder Däm-merung, noch Nordlicht, noch Mondschein hinderlich sind. Die„Sternseher sind auch schon gewohnt, bey den Verfinsterungen der Tra-banten anzuzeigen, ob sie den Jupiter und dessen Streifen deutlich se-„Heu oder nicht. Auch bey Breuugläsern und Brennspiegelu findet man„bey gleicher Sonnenhöhe ungleiche Wirkungen.. So viel ich weis, siehet„ME den Mond nicht immer unter Tagen, wenn er gleich von der Sonne„weit genug weg ist. Sie haben allerdings Ursache,, sich zu verwun-