Das Ch ist verstärkter, als das blofse H, undwie Kempelen (S. 279.) mit Grund behauptet,verschieden, je nachdem i mid e, oder a, o und ufolgt. Bei jenem höheren Cii bleibt der Zungen-kanal wie bei I, und nun geht die Luft mit Nach-druck hervor; bei dem tieferen hingegen liegt derhintere Theil der Zunge am Gaumen* und läfst inder Mitte- eine kleine Oeffimng, durch, welche dieLuft brauset. Fehlerhaft wird oft ein Sch für Chgebraucht, z. B. nischt für nicht.
K unterscheidet sich, dadurch von detn G, dafsnicht, wie bei diesem, die. Stimme mittüneti, Kindersetzen leicht ein T dafür.
L entsteht, indem die flache Zunge sich mitihrer Spitze gleich hinter den obem Schneidezähnenan den Gaumen gelegt hat, so dafs die aus derStimmritze kommende Luft zu beiden Seiten derZunge hervordringt, oder die Zunge die Luft theilt.Bei dem L moiulle der Franzosen, z. B. in Alle, istnicht die Spift e >. sondern der mittlere- Theil derZunge, an den. Gaumen, gedrückt.
M scheint mir nur von Adelung, in seinemWörterhuche, recht bestimmt, und weder von Kem-pelen (S. 305.), der Hauptquelle für diesen Gegen-,stand, noch von Soemmerring (EingeweidelehreS. 118.), noch von Prochaska (Physiologie S.323.}, die sonst ebenfalls eigenen Untersuchungenfolgen, gehörig, aufgefafst zu seyn. Nach ihnen istM ein Laut, der durch die Nase, tönt, während- de?Mund geschlossen ist j Adelung hingegen nimmt
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