Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
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häute zwischen den Zehen, diese auch zum Theildurch einen dem Fischbau nahe kommenden Schwanzausgerüstet, wie die Krokodile, die Wasserschlangen,die Wassersalamander, der Proteus, die Sirene, unddie Larven der übrigen Batrachier. Die walfisch-artigen Thiere nähern sich durch ihre Flossen unddie Gestalt ihres Körpers so sehr den gutschwim-menden Fischen, dafs man sie ehmals sogar des-wegen zusammenstellte.

Die grofsen Seitenmuskeln der Fische gebenihrem Schwanz eine aufserordentliche Kraft undLeichtigkeit. Gewöhnlich legen sie ihren Schwanzin zwei entgegengesetzte Richtungen, doch bei klei-neren Bewegungen auch nur in eine, und indem sieihn nun plötzlich strecken, oder, was einerlei ist,gegen das Wasser schlagen, springen sie fort, oderwerden sie fortgeschleudert, und zwar nach Maafs-gabe der angewandten Kraft; bei manchen Fischen,z. B. dem Lachs, ist der Schlag gegen das Wasserso heftig, dafs sie hoch aus dem Wasser springen.Ihre Rückenflosse bleibt ausgespannt, und erhält siesenkrecht; dazu wirken auch die Afterflossen mit,wenn dergleichen vorhanden sind. Mit den Hals-<Brust- und Bauchflossen »machen sie die kleinenBewegungen in die Höhe, oder hinab; beiden flie-genden Fischen können die vergröfserten Brustflos-sen sie sogar über das Wasser erheben; wenn siestill stehen, oder schlafen wollen, breiten sie dieBrust- und Bauchflossen aus. Die mehrsten Fischesind mit der sogenannten Schwimmblase (vesica