voyage en Afrique. T. I. p. 34S.) als der gültigsteZeuge erzählt. Hier ist also kein Fehler, sondernnaturgemäfse Bewegung, denn wenn der Dromedarseinen Gang beschleunigen mufs, so kommt er inTrab und Galopp. Der Pafs besteht darin,, dafsdie Fiifse derselben Seite sich hintereinander, oftfast zugleich, bewegen, so dafs auf den rechtenVorderfufs der rechte Hintcrfufs, und hierauf .derlinke Vorderfufs und der linke Hinterfufs folgen.Dadurch entsteht, immer eine Art Fallen von-einerzur andern Seite, welches dem nicht daran .gewohn-ten Reiter natürlich sehr unangenehm seyn muls.
Im gewöhnlichen Galopp (franz. le galop) be>-merkt- man drei oder vier Bewegungen.,, Zuerstnämlich greift der linke Hinterfufs vor, dann folgtder rechte Hinterfufs mit dem linken Vorderfufse(zusammen, oder sehr kurz hintereinander) undhierauf der rechte Vorderfufs. Es kann auch jlerrechte Hinterfufs zuerst niederfallen u. s. w- Imgestreckten Galopp (le galop force), der eigentlichein fortgesetztes Springen ist, fallen zuerst und zu-gleich beide Vorderfufse, hernach beide Hinterfüfsezugleich, oder fast zugleich, nieder. Bei dem Pferdekommen beide Arten Galopp vor; bei den mehrstenandern. Thieren, z. B. Hasen, Kaninchen, Hunden,vielleicht allen Raub thieren, findet sich nur der ge-streckte Galopp. Anm. 2.
Bei dem Sprung (Saltus) des Menschen werdendie Gelenke des Fufses und Kniees stark gebogen,und nun durch die plötzliche Wirkung der Slrecker