Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
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wir uns bald etwas mehr nach vorne, bald etwasmehr nach hinten neigen, und so das Stehen er-leichtern. Allein bei dem Tragen von Lasten, oderbei längeren Anstrengungen, wird auch der Pulsflacher gemacht, wie Barthez (nouveile mechaniquep. 33-) s °l ir richtig bemerkt. Vorzüglich wird hier-bei auch der innere Rand der Fufssohle aufgestemmt,womit wir fester auftreten, als mit dem äufseren,so dafs auch Menschen mit Säbelbeinen (Valgi)in der Hinsicht sicherer gehen, als die mit Klump-füfsen (Vari).

Wir stellen gewöhnlich unsere Füfse nach aufsen,"allein nur, weil man dies zierlicher findet, und eineandere Richtung des Fufses tadelt. Barthez hin-gegen hat Recht, wenn er (p. 24.) diejenige natür-lich findet, wo der Fufs etwas nach innen gerichtetist, wie man es bei Kindern und bei Landleutenfindet. Volney (Tableau du climat et du sol desetats-unis dAmerique. Paris 1803. 8. T. 2. p. 441.)sagt auch von den Wilden, dafs sie selbst darineinen Unterschied zwischen uns und ihnen finden,dafs ihre Füfse grade stehen, während unsere nachaußen gerichtet sind.

Stellen wir uns auf die Zehen, so wirken vor-züglich die Wadenmuskeln zum Heben und Befesti-gen der Ferse, während die Beugemuskeln und allekleinen Muskeln der Fufssohle, die Zehen nach un-ten drücken. Barthez (p. 33.) rechnet hierbeivorzüglich auf die Zehenstrecker; allein ich sollteglauben, daß diese hierbei gar nichts thun könnten,