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Das krause Fleisch der Fische sey specifisch schwerer! und habein seinem Versuch 1,105 betragen, während es von einem nichtgekräuselten todten Fisch, der eben so lange, eine halbeStunde, in Wasser gelegen, 1,090 betrug. Weiterhin (p. 24-)sagt er, dafs man zum Kräuseln der Siifswasserfische hartesWasser nehmen müsse, wie die Fischer durch die Erfah-rung gelernt hätten; für die Seefische nimmt man ohne FrageSeewasser.
Dadurch ist auch wohl das Ganze erklärt, denn dasSalz ist ein starker Reiz für die Muskeln, und erhöht dieKraft des Galvanismus. Vergl. Aldini über den Galvanis-mus. 1. Th. S. 30. Der Schlag auf den Kopf thut gewifssehr wenig dazu.
Ganz etwas Anderes ist es, wenn Muskeln dem gewöhn-lichen Wasser ausgesetzt sind, dabei werden sie blasser undkraftloser, wenn das erste reizende Moment vorüber ist. Vergl.Nasse über eine besondere (schwächende) Einwirkung desWassers auf die Muskelreizbarkeit. In Meckel’s Archiv. II.S. 78 — 85. Ferner: Edwards über die Asphyxie der Ba-trachier. Das. III. S. 610 — 623. und Meckel’s Anm. das.S. 612.
Anm. 3. Erman, der eben so sehr Physiolog, als Physikerist, hat einen gehaltvollen Aufsatz in den Abh. d. Ak. d. Wiss.von 1812 — 13. S. 155 —170. geliefert: Versuch einer Zurück-führung der mannigfaltigen Erscheinungen elektrischer Reizun-gen auf einen einfachen chemisch-physischen Grundsatz, woriner die Veränderung dor Oxydation der Nerven als das We-sentliche darstellt, allein zugleich alle erhebliche Modifica-tionen der Erscheinungen beim Galvanisiren der Muskelncritisch durchgeht. In diesem trefflichen Aufsatz werdendie Physiologen mit Recht getadelt, dafs sie dies Feld so ganzverlassen haben.
Anm. 4- Ritter (a. a. O. S. 67 —156-) behauptet, dafsFlexoren und Extensoren verschiedene Erregbarkeiten haben,
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