Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
334
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kleinen Maus ein so heftiger Schlag ausgehen, und wie derSchmerz dabei eine Viertelstunde dauern können? Vergleicheg. 196. Anm. 2.

C. Hnr. Mertens, der Verfasser des Prodromus anato-miae Batrachiorum (Hai. 1820- 8-), hatte in Berlin vielleichtähnliche krampfhafte Zuckungen erlitten, wie er den mit heifsemWasser übergossenen, nicht mehr ganz frischen Kopf eines W r els(Silurus Glanis) präparirte, und dessen Kiefernerven zerschnitt.Vergebens experimentirte ich nachher mit ihm an einem fri-scheren Welskopf, es half kein Begiefsen mit heifsem Wasser,kein Zerren der Nerven u, s. W,

Anm. 2. Blane (L c. p. 253.) behauptet, dafs, wenn ei-nem Wisch der Kopf zerschlagen wird, wie es zum Kräuselnoder Krausmachen (crimping) seines Fleisches geschieht, sichseine Reizempfänglichkeit sehr viel länger erhält. Ein Lachsverliere, wenn er aus dem Wasser genommen wird, nach einerhalben Stunde alle Zeichen des Lebens j bekommt er aber, nach-dem er aus dem Wasser geholt ist, einen heftigen Schlag aufden Kopf, so zeigen sich seine Muskeln noch nach mehr, alszwölf Stunden reizbar.

Garlisle (Philos. Tr. 1805- p. 23.) spricht von demKräuseln der Fische auf eine ganz andere, allein, wie es scheint,richtigere Weise. Er sagt, dafs die merkwürdige Wirkung durchdas Eintauchen in Wasser geschehe, nachdem die gewöhnlichenZeichen des Lebens verschwunden sind, jedoch noch keineSteifheit nach dem Tode eingetreten ist. Die dazu bestimmtenSeefische bekämen gewöhnlich, wenn sie gefangen würden, einenSchlag auf den Kopf, wodurch die Fähigkeit zum Krauswerdensich länger erhalten solle, und am längsten an den Muskelnneben dem Kopfe. Es würden mehrere Queereinschnitte in dieMuskeln gemacht, nnd der Fisch in kaltes Wasser getaucht, wodie Zusammenziehungen (welche das Kräuseln, crimping, genanntwerden) sich in fünf Minuten einstellten. Wenn jedoch dieMasse grofs wäre, so würde oft dazu eine halbe Stunde gebraucht.