de» Foetus entstehen, und das mag die Mehrzahl der Fälle aus-machen, wo sonst wohlgebildete Kinder damit auf die Weltkommen, und wo auch die Klumpfiifse hernach so leicht heil-bar sind.
’ J. Ohr. Gottfried Jörg (Ueber Klümpfiltso, Lpz. u.Marburg. 1806- 4- S. 380 hat den interessanten Fall von einemJeichten Klumpfufs', der bei einem Knaben im zweiten Lebens-jahre nach einem Nervenschlage entstanden war. (Wir findenja auch so viele.andere Verdrehungen nach Krämpfen.) Jörgsucht auch daher die nächste Ursache des Klumpfufses in einem
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Misverhältnirs der Muskelthätigkeit.
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Anm, 2. .Nysten (Recherches p. 373.) bemerkt, dafs die: r, :i: u ■ l i ü / • 1 ;
voluminösen Muskeln plötzlich Gestorbener gewöhnlich nach f
12 bis 13 Stunden nach dem Tode keine Zusammenziehungen
mehr zeigen, während sie bei magern Personen, und bei solchen,
die einige Zeit krank waren, 15 bis 20 Stunden dauern. Es ist
auch §. 220. von mir angegeben worden, dafs die sehr grofsen
und dicken Muskeln von Menschpn, die plötzlich starben, bald
in'Gährung übergehen und sehr mürbe werden. Hieher gehört
auch die von Joseph J. Tonnöl (Diss. sur le Tetano».
Strasb. 1817. 4- p- 130 an den Leichen von Menschen, die am
Tetanus starben, gemachte Beobachtung, dafs ihre Muskeln einige
Tage nach dem Tode mit der gröfsten Leichtigkeit, bei dem
geringsten Ziehen-, zerreifsen. Vergl. §. 346-
;v .
§. 345.
Die Dauer der Fähigkeit zu Zusammen-ziehungen in den einzelnen Theilen istsich nicht gleich.
A. Nysten (p. 320.) .'fand bei seinen Ver-suchen an den Leichen geköpfter, vorher gesundgewesenen, Menschen, dafs die Muskeln in fol-gender Ordnung jene Fähigkeit verlieren: