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Nerven gröfstentheils an den Pulsadern, und wennsie auch hernach vielleicht zum Theil an die Sub-stanz des Herzens treten mögen, so sehen wir esdoch nicht, und die in die Tiefe gehenden Fädenmögen auch hier vorzüglich die Gefäfse umschlingen.
Es ist also bei dem Herzen auf das bestimm-teste die Nervenvertheilung, wie wir sie bei denender Willkühr entzogenen Muskeln finden. Deswe-gen aber möchte ich den Nerveneinflufs auf dasHerz nicht geringschätzen. "Wie oft schmerzt nichtdas Herz -auf das heftigste, wenn es krank ist,worüber ich auf das schätzbare Werk von FriLudw. ( Kreysig (Die Krankheiten des Herzens.i. Th. Berl. 1814. 8. S. 337 — 348.) verweise; wieleicht wird seine Wirkung durch leidenschaftlicheGefühle verändert, ja selbst für eine Zeit, oder färimmer aufgehoben. Die Nerven endlich, welchedas Herz versorgen, haben durch ihre zahlrochenVerbindungen eine solche Zuleitung, dafs sie esvielleicht andern .Muskelnerven zuvorthun, de zwardicker sind, allein nur von einem, oder vor weni-gen Puncten entspringen:
Alle Muskeln also, ohne Ausnahme,bedürfen des Nerveneinflusses zur Aus-übung ihrer übrigens eigenthümkehenKraft.
Anm. J. Zu Haller’s Zeit wurden noch allen Wurmernim Linneisclien Sinn die Nerven abgesprochen; jetzt hingegenkennen wir sie fast bei allen Mollusken, und bei denjenigen,wo wir sie noch nicht 6elien, z, 11, bei dem Glaucus, können
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