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2,1 (1823)
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strengt werden, können die Strecker niemals un-thätig bleiben, sondern sie fangen an, dagegen zuwirken und sich zusammenzuziehen, wie Jeder ansich selbst leicht beobachten kann. Wenn anderesagen, dafs bei dem Versuch eine Erschütterung'des Wassers nicht vermieden werden könne, sosagt das auch nichts, denn wäre die hier von Ein-llufs, so müfste dabei das Wasser in der kleinenRühre steigen, und nicht sinken.

Die von Swammerdam (Biblia Nat. T. II.p. 846. Tab. 49. Fig. 7.) angestellten Versuche mitFroschherzen, welche er in eine sehr dünn ausge-zogene, mit Wasser angefüllte, gläserne Spritze that,und wo er bei der Zusammenziehung der Herzenein Sinken des Wassers in der engen Röhre wahr-nahm, beweisen dasselbe. Noch mehr aber die vonErman (Gilberts Annalen B. 40. S. 130.)und Gruithuisen (Beiträge zur Physiognosie undEautognosie. S. 338 343. Taf. 3. Fig. 13.) mitgrofser Genauigkeit angestellten Versuche, wo beiJenem das Schwanzstück eines Aals, bei DiesemFroschschenkel in mit Wasser angefüllten, und miteiner kleinen Nebenröhre versehenen Glasröhren,bei Erman galvanisirt, bei Gruithuisen electri-sirt wurden, und wo jedesmal bei dem Schliefsenund Trennen der Kette eine Muskelzusammenzie-hung, und zugleich ein Sinken des Wassers in derkleinen Röhre stattfand.

Die wenigen Versuche, bei welchen mankein Sinken des Wassers bei den Muskelzusam-