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gerichtet. Bei den Vögeln ist nur eine sehr dünneScheidewand zwischen den, mit wenigen Ausnahmen(nämlich der Eulen) gleichfalls nach aufsen gerich-teten Augen. So liegen sie auch bei den Amphi-bien und den mehrsten Fischen; doch giebt es hiereinige merkwürdige Ausnahmen. So liegen sie z.B. bei dem Sternseher (Uranoscopus) nach oben,und bei den Schollen (Pleuronectes) schief aufeiner Seite des Kopfs; vor allen fällt aber unterihnen die obere stark ausgebildete Augenbüle desPI. mancus gegen die untere verkümmerte auf.Vergl. Rosenthars Ichthyotomische Tafeln. 3tesHeft. Taf. X'. Fig. p.
Bei' dem Menschen und den Affen sind nurzwei Augenlieder entwickelt, von dem dritten ist
nur ein, Rudiment, als muskellose halbmondförmige
\
Haut (membranft semilunaris', vorhanden, und aufserdem gemeinschaftlichen Kreismuskel, hat nur dasobere Augenlied einen eigen! hümlichen Muskel,den Heber desselben. Bei den übrigen Säugthieren,
mit Ausnahme der walfischähnlichen Thier«
die
"auch nur zwei Augenlieder haben, ist das dritteAugenlied als Nickhaut oder Vogelhaut (membrananictitans) ausgebddet und mit Muskeln versehen(Anm. !.), obgleich man sie ihnen früher absprach.Auch hat das untere Augenlied bei dem Delphin,wie bei den übrigen Säugthieren, einen eigenthüm-lichen Niederzieher. Bei den Vögeln ist ein sehreigenthiimlicher Muskelapparat, wodurch die Nick-haut, wie ein Vorhang, vor dem Auge bewegt
wird.
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