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§. 305 .
Das Auge des, Menschen und der Affen liegtin einer nach aufsen und hinten durch eine Kno-chenwand geschlossenen Hüle, während diese schonin den Maki’s, wie bei den übrigen Säugthieren, amSchedel mit der Jochgrube zusammenfällt. Imfrischen Zustande ist jedoch die Augenhöle vonderselben durch eine Scheidewand getrennt, die imEisbären, wo ich dies zuerst entdeckte fDiss. deHyaena p. 21.), durch einen starken Muskel (Mus-eulus orbitalis mihi) gebildet wird, welcher imgewöhnlichen Bären schon viel schwächer wird; beidem Tieger ist es eine sehnige Haut, der jedochdeutliche Muskelfasern beigesellt sind, eben so,doch schwächer, bei dem Pferde und bei demRinde; weniger bei dem Schafe, und bei dem (vonmir deshalb untersuchten, nicht grofsen) Hundehabe ich gar keine Muskelfasern gesehen. Dadurchwird natürlich der Einwirkung des Schlafmuskels,der unmittelbar hinter der Scheidewand liegt, aufdas Auge vorgebeugt, ohne seinen Raum so sehrzu beengen, wie eine knöcherne Scheidewand ge-than hätte.
Am nächsten liegen die vorwärts gerichtetenAugen der Maki’s bei einander, dann bei den Affenund bei dem Menschen, wo aber auch ein Unter-schied nach den Stämmen vorkommt, so dafs siebei den Mogolen am weitesten aus einander liegen.Bei den übrigen Säugthieren sind sie nach aufsen