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Anm. 1* "W enn ich von den Gehörknöchelchen der Säug-thiere rede, so versteht sich, dafs ich die Schnabelthiere (Or-inthorhynchus) ausnehine, die keine Brüste haben und Eierlegen sollen. Ihre Gehörknöchelchen gleichen (nach Carlisle)denen der Vögel, so wie sie auch' keine ausgebildete Schneckebesitzen.
Vom Dugong (HaUcore Illig.) giebt Ev. Home (Philos.Transact. 1820- S. 150*) an, dafs der Steigbügel ohne Verbin-»düng mit dem eiförmigen Loch sey, welches ihm Niemandglauben wird,
Anm, 2. Merkwürdig ist bei dem Pferdegeschlecht dergrofse Luftsack der Eustachischen Bohre, der jenem die kleinePaukenhöle reichlich ersetzt. Vergleichen wir übrigens unserengrofsen und zelligen Zitzen Fortsatz und die beträchtliche Pau-kenhöle mit der knöchernen, oft inwendig mehr oder weniggetheilten Paukenblase (bulla ossea) der Raubtbiere, Nagethiereu, s. w.| so möchten sie darin keinen Vorzug haben,
Anm. 3» Ev. Home nahm im Pauken feil Muskelfasernan, wovon ich so wenig bei dem Walfisch und bei dem Pferdeetwas finde, als bei dem Menschen. Da er sie indessen zuerstan einem alten Elefantenscbedel gefunden haben wollte, wo diezusammengeschrumpften Theile ihn leicht täuschen konnten, sohat er wohl, von ihrem Daseyn überzeugt, sie auch bei andernThieren zu sehen geglaubt, So angespannte Muskelfasern findensich nirgends in der Natur, nirgends legen sie sich auch aneinen Knochen unmittelbar an, welches hier doch an denHammerstiel geschehen müfste,
- §, 299 .
Bei den Vögeln wird das Gehörorgan sehrvereinfacht, Das äufsere Ohr fehlt; der äufsereQehörgang ist sehr kurz; das Paukenfell wird durcheinen Knochen, das sogenannte Säulchen (columella),bewegt, der sich init seiner Scheibe in das ovale