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2,1 (1823)
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istehen; riechen sie hingegen nicht, so frifst es da-ron, und findet selbst oft darin seinen Tod.

Der Geschmack ist daher dem Menschen zuseiner Erhaltung sehr wichtig, denn wenn man auchkeineswegs den Satz gelten lassen kann, dafs das-jenige, was uns gut schmeckt, unschädlich sey, sofinden wir dagegen bestätigt, dafs dasjenige, wasuns unangenehm schmeckt, für uns als Nahrungs-mittel nicht pafst. Der Geschmack ist auch eineQuelle sehr vieler Genüsse, besonders in der Kind-heit, und wiederum im Alter, da er von allen Sinnendem Menschen am längsten treu zu bleiben pflegt.Das Kind liebt mehr die milden, süfsen Nahrungs-mittel; der Mann mehr das Gewürzhafte, Scharfe;der Greis kehrt zuweilen wieder zum Geschmackder Kindheit zurück; das Weib behält ihn gewöhn-lich für das ganze Leben.

Anm. Lin ne (Sapor medicamentorum. Ups. 1751- recus.in Amoen. Acad. T. 2. p. 365 387-) theiite die schmeckbarenKörper ein in: sicca, aquosa, viscosa, salsa, acida, styptica,dulcia, pinguia, amara, acria, nauseosa. Er giebt auch BeispieleTon gemischtem Geschmack: sapore acido-acri Senega; acido-amaro Alkekengi; amaro-acri Citrus; amaro-acerbo Ruscus;amaro-dulci Dulcamara; dulci- styptico Polypodium, Glycyr-rbiza; dulci-acido Tamarindus, Vinum; dulci-acri Foeniculum,Mel; acri-viscido Allium.

Man reicht aber mit dem Allen nicht aus, weil die Mischun-gen oft mehrfach sind, und man mufs daher die Abtheilungenwohl nur nach gewissen bekannten Körpern benenhen; z. B.sauer, davon ; weinsauer, citronensauer, sauerkleesauer, essigsaueru. s. w. Eine umfassende Zusammenstellung der schmeckbarenKörper nach ihrem Geschmack wäre eine verdienstliche Arbeit.