oft eine Schärfe bekommen, wie man Im gesunden Zustandenie bemerkt.
Anm. 2- Walther (Ueber die Natur, Nothwendigkeitder Sechszahl der Sinne. Amberg 1809- 80> der das Gemein-gefühl unter dem Namen Individualitätssinn von den eigent-lichen Sinnen trennt, rechnet zu diesen, aufser den fünf überallangenommenen, noch den Gefühlssinn, oder den Sinn für dieMasse. Vergl. §. 269.
J. Elliot Physiol. Beobb. über die Sinne. A. d. Engl.Lpz. 1785. 8.
Casp. a Zollikofer ab Alten klingen Sensus exter-nus. Hat. 1794- 8-
Aug. Ed. Kefsler Ueber die Natur der Sinne. Jena u.Lp*- 1805. 8-
J. Ge. Steinbuch Beitrag zur Physiologie der Sinne.Nürnb. 1811. 8-
§• 274 .
Die Frage, ob bei den Thieren noch andereSinne Vorkommen als die unserigen, müssen wirgänzlich von uns weisen; denn um von einem sol-chen Sinn der Thiere sprechen zu können, müfstenwir selbst seiner Empfindung theilhaftig werdenkönnen. Es wird uns schon schwer genug, überdiejenigen Sinnesorgane der Thiere zu urtheilen,die sie mit uns gemein haben. Wir sind auch nurda im Stande, einen gültigen Ausspruch zu thun,wo der Bau dem unserigen gleicht oder analog ist,und ähnliche Folgen daraus bemerkbar sind, undich werde bei den einzelnen Sinnen über ihre Aus-breitung im Thierreich das Nüthigste beibringen.
Im Allgemeinen stehen uns die Thiere nach,weil keines derselben alle Sinne zugleich so sehrentwickelt besitzt, wie wir. Schon die Affen tasten,riechen und schmecken weniger gut. Weiterhin