entdecken, und zwar durch ein gewisses Gefühl,das sich ihrer dabei bemächtige. Mit Sicherheitist aber bis jetzt nichts darüber ausgemacht, da derErfolg damit absichtlich angestellter Versuche oftganz ungünstig, nie bleibend günstig gewesen ist,zuweilen deutlich auf Betrug hinauslief.
D^s Letztere gilt immer mehr oder weniger vondem Erkennen der Metalle bei den Somnambulen.Ein hier verstorbener Arzt, Bremer, machte inmeiner Gegenwart den Versuch, dafs' er über undüber armirt die Hände einer Somnambule ergriff,und die Kette schlofs, ohne dafs sie etwas empfand,weil das Wort Metall nicht ausgesprochen war; ichsprach es aus und legte etwas Pappe, in ein Tuch1 gewickelt, auf ihren Körper, da gerieth sie in Con-vulsionen, bis das angebliche Metall entfernt war.Unser treffliche Erman hat bei einer anderenSomnambule, von einer Menge Metall, das ihr auf-gelegt ward, keinen Erfolg gesehen, während einschwererer Stein von ihr für Metall gehalten ward.So ist es auch mit dem Schmecken des magnetisirtenWassers u. s. w. Es wird gerathen, weiter nichts.
Das Gefühl von dem veränderten Luftdruck,der durch in der Nähe befindliche grüfsere Gegen-stände u. s. w. erregt wird (§. 274. Anm. 1.), oderdie allgemeine Einwirkung des Lichts auf die orga-nischen Körper, gehören, wie das Gefühl der Tem-peratur der Atmosphäre, gradezu der Oberflächeunseres Körpers an.
Anm. Reil unterschied das Gemeingefühl sehr leicht,